Fr 19.6.26 Afrikanischer Abend

Afrikanischer Abend, Fr 19.6.26, Karlstorbahnhof, Klub

Musik – Intern. Buffet – kultureller Austausch

Im Rahmen des Abends werden verschiedene Initiativen aus der Region kurz vorgestellt, darunter ein Projekt von Chreso Ministries zum Bau einer Geburtsklinik in Zambia. Dieses soll die medizinische Versorgung von Müttern und Neugeborenen verbessern. Ein weiteres Projekt von einem Kenianischen Ehepaar aus Heilbronn unterstützt ein Waisenhaus in Kenia mit materiellen Spenden wie Schulsachen, Kleidung und Spielzeug.

Und schließlich das Patenschaftsprojekt des Vereins Children with Future in Zambia-Deutschland e. V. (CFZD). Nunmehr im 13.Jahr unterstützt CFZD ca. 40 Schüler jedes Jahr in der Sekundarstufe um diese zu einem erfolgreichen Schulabschluss zu führen.

Der Abend steht im Zeichen von Begegnung, Austausch und Engagement. Er bietet die Möglichkeit, mehr über die Projekte zu erfahren und diese aktiv zu unterstützen.

 Veranstalter: Verein für kulturelle Vielfalt und Toleranz i.G.

Der vergessene Krieg im Sudan und die aktuelle Situation (Vortrag)

30.06.2026 | Dienstag | 19:00 Uhr | TBA | Mannheim
Vortrag: Der vergessene Krieg im Sudan und die aktuelle Situation vor Ort

„Ein Blick auf die Hintergründe und unterschiedlichen Interessen aus sudanesischer Perspektive“
Der Krieg im Sudan, der am 15. April 2023 begann, zählt zu den schlimmsten humanitären Krisen der letzten Jahrzehnte. Er wird zwischen den sudanesischen Streitkräften (SAF), dem Militär des Sudan unter dem De-facto-Herrscher Abdel Fattah Burhan, und den Rapid Support Forces (RSF) unter seinem ehemaligen Stellvertreter Mohammed Hamdan Daglo ausgetragen.
Nach Angaben von Ärzten ohne Grenzen, töten, vergewaltigen und attackieren sie Zivilist*innen, zerstören zivile Lebensgrundlagen und Infrastruktur und vertreiben Millionen Menschen. Zeugen berichten Medienagenturen, dass Menschen gezielt aufgrund ihrer ethnischen Zugehörigkeit angegriffen werden. Bis zu 90.000 Menschen haben Al-Faschir verlassen.
Aufgrund dieser schockierenden Nachrichten möchten wir an diesem Abend aufmerksam machen auf die große Not im Sudan.
Referentin: Hala Elamin, Interkulturelle Promotorin im Regierungsbezirk Stuttgart

Eine Veranstaltung im Rahmen der Afrikatage 2026.

16.7., 18 Uhr Lebensmittel vom Gemeingut zum Handelsgut

16.7.2026, 18 Uhr, Karlstorbahnhof Klub

Lebensmittel vom Gemeingut zum Handelsgut

Wie Nahrung und natürliche Ressourcen in Afrika zu Gegenständen von Auseinandersetzungen geworden sind

Dieser Dialog untersucht, wie Nahrung, Land, Wasser, Saatgut und Biodiversität in Afrika sich von gemeinschaftlich verwalteten Gemeingütern zu kommerzialisierten Ressourcen entwickelt haben, die zunehmend von Marktinteressen bestimmt werden. Ausgehend von afrikanischen historischen Erfahrungen und aktuellen Entwicklungen beleuchtet die Diskussion die sozialen, kulturellen, ökologischen und menschenrechtlichen Folgen dieses Wandels, darunter wachsende Ungleichheiten, Umweltzerstörung sowie den Verlust indigenen Wissens und von Ernährungssouveränität. Zugleich werden gemeinschaftlich getragene Formen des Widerstands und alternative Modelle vorgestellt, die auf kollektiver Verantwortung, ökologischer Gerechtigkeit und menschlicher Würde beruhen. Die Veranstaltung lädt dazu ein, neu darüber nachzudenken, wie Gesellschaften ihre Wirtschaftssysteme am Schutz des Lebens statt am Profit ausrichten können.

Referent:innen:

  • Glory Lueong – FIAN International, Schwerpunkt Natürliche Ressourcen, Afrika
  • Valentin Hategekimana – FIAN International, Africa Coordination
  • Sofia Monsalve  – UN-Sonderberichterstatterin für das Recht auf Nahrung

Eintritt frei, Spenden willkommen

Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.

Heidelberg meets Ouagadougou, Talk

Afrikamarkt Marlene Dietrich Platz, Open-Air, Sonntag 5.7. 12.30 Uhr

Heidelberg meets Ouagadougou - Kulturelle Vielfalt verbindet (Talk)

Im globalen Netzwerk der UNESCO Creative Cites (UCCN) sind weltweit 350 Städte miteinander verbunden. Sie wurden wegen ihrer ausgezeichneten Expertise in jeweils einem spezifischen Gebiet der Kunstproduktion von UNESCO ins Netzwerk aufgenommen: Ouagadougou in Burkina Faso als Stadt des Kunsthandwerks und Heidelberg als Stadt der Literatur. Ziel des UCCN ist es, die internationale Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Kultur zu fördern, Künstler verschiedener Kontinente miteinander in Verbindung zu bringen und interdisziplinäre Projekte zu generieren. Auf der Bühne der Afrikatage begegnen sich die Focal Points der UNESCO Creative Cities Ouagadougou und Heidelberg, um sich über Ideen und Möglichkeiten der Zusammenarbeit auszutauschen.

Hierbei wird auch das interdisziplinäre Kooperationsprojekt der Literaturschals vorgestellt.

Porträts

RAMDE holds a diploma in Cultural Affairs (BAC+5) from the National School of Administration and Magistracy of Burkina Faso, Africa. He worked at the Ministry of Culture, Arts, and Tourism from 2001 to 2018. He has held positions as Regional Director of Culture, Arts, and Tourism in two regions of his country and Director of the National Center for Arts and Crafts. He is currently the Director of Cultural and Tourism Development for the Municipality of Ouagadougou since 2019. He is the Focal Point for the UNESCO Creative Cities Network for the city of Ouagadougou. He is the UNESCO Cities an Local Governments Focal Point, Focal Point for Sites and Cities Remarks / FRANCE, and Focal Point for UNESCO 2030 Indicators.

 

Andrea Edel, Musikerin und Kunsthistorikerin. Studium der Musik bei Prof. Johannes Frisch, Prof. Michael Schneider und Rainer Lehmbruck sowie Studium der Kunstgeschichte bei Prof. Dr. Oskar Bätschmann. Auslandsstipendiatin der Gerda Henkel Stiftung in Paris. Promotion über Charles Blanc (1813-1882). Seit 1997 Kulturamtsleiterin. Seit 2014 Leiterin des Kulturamts und Koordinatorin der UNESCO City of Literature Heidelberg. Seit 2015 Mitglied des Beirats »Vielfalt kultureller Ausdrucksformen« der deutschen UNESCO Kommission. Seit 2024 zusammen mit Prof. Peter Spuhler Beauftragte für das Projekt "Kulturhauptstadt Europas Heidelberg" im Team von Bürgermeisterin Martina Pfister.

 

Sa 24.10. Wessen Sprache, wessen Welt?

Wessen Sprache, wessen Welt?

Sprache trägt Kultur, und Kultur trägt- insbesondere durch mündliche und schriftliche Überlieferung- das gesamte Wertesystem, durch das wir uns selbst und unseren Platz in der Welt verstehen.

 (Decolonising the Mind, Ngũgĩ wa Thiong’o)

Die Kolonialherrschaft in Afrika endete vor Jahrzehnten – und wirkt doch bis heute fort.  Der Vortrag geht der Frage nach, welche Rolle Sprache für Identität, Macht und kulturelle Selbstbestimmung spielt. Texte subsaharischer Autoren zeigen, wie unterschiedlich afrikanische Intellektuelle auf das sprachliche Erbe des Kolonialismus reagiert haben: von der kreativen Aneignung europäischer Kolonialsprachen bis hin zur Forderung nach einer Rückkehr zu afrikanischen Sprachen. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob eine „Dekolonisierung des Denkens“, wie sie der kenianische Schriftsteller Ngũgĩ wa Thiong’o fordert, ohne eine Dekolonisierung der Sprache überhaupt möglich ist. Dies zu denken, betrifft uns alle.

 

Galerie TIMBUKTU

Inh. Jerry Bedu-Addo, Hölderlinstr. 14 (Eingang Eichendorffstraße)

69221 Dossenheim, Tel. 06221/4332259, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Haltestelle: Dossenheim-Bahnhof (Fußweg von ca.300m)

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