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16.7., 18 Uhr Lebensmittel vom Gemeingut zum Handelsgut

16.7.2026, 18 Uhr, Karlstorbahnhof Klub

Lebensmittel vom Gemeingut zum Handelsgut

Wie Nahrung und natürliche Ressourcen in Afrika zu Gegenständen von Auseinandersetzungen geworden sind

Dieser Dialog untersucht, wie Nahrung, Land, Wasser, Saatgut und Biodiversität in Afrika sich von gemeinschaftlich verwalteten Gemeingütern zu kommerzialisierten Ressourcen entwickelt haben, die zunehmend von Marktinteressen bestimmt werden. Ausgehend von afrikanischen historischen Erfahrungen und aktuellen Entwicklungen beleuchtet die Diskussion die sozialen, kulturellen, ökologischen und menschenrechtlichen Folgen dieses Wandels, darunter wachsende Ungleichheiten, Umweltzerstörung sowie den Verlust indigenen Wissens und von Ernährungssouveränität. Zugleich werden gemeinschaftlich getragene Formen des Widerstands und alternative Modelle vorgestellt, die auf kollektiver Verantwortung, ökologischer Gerechtigkeit und menschlicher Würde beruhen. Die Veranstaltung lädt dazu ein, neu darüber nachzudenken, wie Gesellschaften ihre Wirtschaftssysteme am Schutz des Lebens statt am Profit ausrichten können.

Referent:innen:

  • Glory Lueong – FIAN International, Schwerpunkt Natürliche Ressourcen, Afrika
  • Valentin Hategekimana – FIAN International, Africa Coordination
  • Sofia Monsalve  – UN-Sonderberichterstatterin für das Recht auf Nahrung

Eintritt frei, Spenden willkommen

Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.

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